Mobicool FR40 an einer Powerstation: Erfahrungsbericht eines Lesers
Von Jörg Zeitler · erschienen 25.03.2023 · überarbeitet 13.08.2026
Wie lange läuft eine Kompressor-Kühlbox an einer Powerstation? Ein Leser hat es gemessen und uns die Zahlen geschickt. Sie stehen hier unverändert, weil gemessene Werte mehr wert sind als jede Schätzung.

Der Aufbau
Getestet wurde unter normalen Wohnbedingungen, nicht im Fahrzeug:
| Kühlbox | Mobicool FR40 |
| Stromquelle | SUAOKI G500 Powerstation |
| Batteriespannung | 11,1 V, 45,05 Ah |
| Ausgangsspannung | 9,6 bis 12,6 V |
| Beladung | sechs 1-Liter-Packungen Milch |
| Umgebungstemperatur | 21 °C |
| Öffnungen | 2 bis 3 Mal pro Stunde zur Temperaturkontrolle |
Gemessen wurde mit einem Thermometer von Hand, in regelmäßigen Abständen.
Die Ergebnisse
Laufzeit: 43 Stunden aus einer Batterieladung — und die Powerstation lieferte danach noch Strom, obwohl die Restkapazitätsanzeige längst auf null Balken stand.
| Leistungsaufnahme | 25 bis 35 W |
| Kompressorlauf | 3 bis 4 Mal pro Stunde |
| Laufzeit je Takt | etwa 3 bis 4 Minuten |
| Temperaturhaltung | konstant, ohne Abweichung von der Einstellung |


Was sich daraus rechnen lässt
Bei 25 bis 35 Watt und drei bis vier Takten pro Stunde à drei bis vier Minuten läuft der Kompressor rund 15 bis 25 Prozent der Zeit. Auf den Tag gerechnet sind das grob 100 bis 200 Wattstunden — bei 21 °C Umgebung und einer Box, die alle halbe Stunde geöffnet wird.
Im Fahrzeug im Hochsommer wird daraus deutlich mehr: Die Box arbeitet gegen die Umgebungstemperatur, und die ist unter dem Dach eines stehenden Fahrzeugs eine andere als im Wohnzimmer.
Wer wissen will, was das für die eigene Batterie bedeutet, trägt die Box im Strombedarfsrechner ein — dort steht sie im Verbrauchervorrat, und die Autarkie in Tagen kommt mit heraus.
Zur Einordnung
Das ist ein Erfahrungsbericht eines Lesers, kein Labortest. Eine einzelne Messreihe, ein Gerät, eine Umgebungstemperatur. Genau das macht sie brauchbar und begrenzt sie zugleich: Die Zahlen sind echt, aber sie gelten für diesen Aufbau.
Die ursprüngliche Fassung dieses Beitrags enthielt zusätzlich eine Messwerttabelle mit dem Temperaturverlauf. Sie steckte in einem Plugin und ist beim Umzug der Seite verloren gegangen — was hier steht, ist der Teil, der im Text stand, und die beiden Displayfotos.
Danke an den Leser für die Messung.